PCOS: Neue Weg zu hormonellen Balance

Polycystisches Ovarialsyndrom ganzheitlich behandeln

Immer häufiger leiden Frauen im gebärfähigen Alter unter dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS). Etwa 10 – 25 % sollen in unserer westlichen Welt von dieser hormonellen Störung betroffen sein, die mit Umweltbelastung, hohem Körpergewicht, anhaltendem Stress oder ungünstiger Beeinflussung im Mutterleib in Verbindung stehen kann.

Männliche Hormone als Auslöser
Der komplizierte Begriff polyzystisches Ovarialsyndrom verweist auf die Eierstöcke. Sie sind bei betroffenen Frauen vergrößert und im Ultraschall lassen sich dort ungewöhnlich viele unreife Eizellen erkennen. Der Eisprung selbst bleibt jedoch chronisch aus, was sich oft in Zyklusstörungen (verlängerter Zyklus, Zwischenblutungen) und Unfruchtbarkeit bemerkbar macht. Weitere mögliche Symptome sind:

  • Neigung zu Fehlgeburten
  • Übergewicht
  • Akne
  • Insulinresistenz mit hohem Risiko einer folgenden Diabetes-Erkrankung
  • Haarausfall bzw. Haarwuchs nach männlichem Muster, also Haarausfall am Kopf bei gleichzeitig übermäßiger Körper-Behaarung (Hirsutismus)
  • Psychische Probleme bis hin zu Depressionen
  • Langfristig erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das PCOS entsteht, wenn der weibliche Körper – aus welchem Grund auch immer – zunehmend männliche Hormone ausschüttet. Diese werden vom Körper in Östrogene (weibliche Geschlechtshormone) umgewandelt, so dass diese plötzlich dominieren. Die hormonelle Balance gerät aus dem Gleichgewicht, und darunter leidet der gesamte Stoffwechsel. So kann beim PCOS meist ein erhöhter Insulinspiegel (Insulinresistenz) beobachtet, was zu einer verstärkten Fetteinlagerung führt und damit sowohl Übergewicht als die Bildung männlicher Hormone im Eierstöcke fördert. Ein Teufelskreis also, der auf Dauer Diabetes und Arteriosklerose begünstigt.

Die Schulmedizin gerät an ihre Grenzen
In der klassischen Schulmedizin stehen bei PCOS nur begrenzte Behandlungsstrategien zur Verfügung. Neben der Pille kommen häufig das Hormon Cortison und das Diabetes-Medikament Metformin zum Einsatz. Zudem besteht die Möglichkeit, sich bei einer OP die Eierstöcke sticheln lassen, um deren Fähigkeit zur Hormonbildung zu reduzieren.
Die Komplementär-Medizin bietet hier jedoch weitaus umfassendere Möglichkeiten, um bei Ursachen und Symptomen anzusetzen – hochwirksam und ohne medikamentöse Nebenwirkungen.

Ein ganzheitlicher Ansatz
Wie jede alternative Behandlung, wird auch die Therapie bei PCOS exakt auf individuelle Situation der Patientin abgestimmt. Zu den Bestandteilen eines solchen persönlichen Behandlungskonzeptes zählen beispielsweise:

  • Überprüfung der Schilddrüse: Eine Schilddrüsenunterfunktion kann zu ähnlichen Symptomen führen wie die PCOS
  • Langsamer, gleichmäßiger Abbau von Übergewicht – mit positivem Einfluss auf Hormonproduktion und Zyklus
  • Sanierung der Darmflora: Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen einer gestörten Darmflora / durchlässigen Darmschleimhaut und PCOS.
  • Ausleiten von Schwermetallen – diese können das Hormonsystem schädigen
  • Aussteuern des Hormonhaushalts durch Nahrungsergänzungsmittel – unter anderem kann mit gewissen Substanzen der Insulinresistenz entgegen gewirkt werden.
  • Einsatz von natürlichen Hormonen, um wichtige Stoffwechselfunktionen und die Hormonproduktion zu normalisieren.

Gut beraten in unserer Hormon- und Stoffwechselsprechstunde
PCOS ist eine komplexe Erkrankung, und deshalb nehmen wir uns viel Zeit für das persönliche Gespräch und die ausführliche Beratung. Vereinbaren Sie bei Bedarf einfach einen Termin und erfahren Sie mehr darüber, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten. Wir sind gerne für Sie da. 

Wissenschaft und Forschung liefern laufend neue Erkenntnisse zu den hoch komplizierten Wechselwirkungen im Körper. Das erlaubt ein noch umfassenderes Verständnis, wie und warum Krankheiten entstehen 

 

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