Im Kampf gegen die Kilos

Hormone als Helfer beim Abnehmen

Haben Sie auch schon einiges ausprobiert, um an Gewicht zu verlieren? Blieben sowohl kleinere Portionen, kalorienarme Kost als auch regelmäßiges Nordic-Walking weitgehend ohne Einfluss auf die Anzeige der Waage? Für dieses Problem könnte Ihr Hormonhaushalt verantwortlich sein. Denn die körpereigenen Botenstoffe spielen eine wichtige Rolle, wenn es um das Essverhalten, den Fettstoffwechsel oder die Fett- und Muskelverteilung geht. Bekannt ist auch der Einfluss der Schilddrüse auf das Körpergewicht. So fehlen bei einer Unterfunktion Hormone, die an der Regulation des Stoffwechsels von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß beteiligt sind.

Welche Rolle Östrogene und Androgene spielen
Östrogene sind die weiblichen Geschlechtshormone – und für die Zunahme des Fettgewebes verantwortlich. In früheren Zeiten war die Speicherung von Fett überlebenswichtig, um während einer Schwangerschaft das noch Ungeborene ausreichend zu versorgen. In unserer westlichen Welt droht jedoch kein Nahrungsmangel, und Frauen sind auch nicht ständig schwanger. Umso wichtiger, dass die Östrogene nicht überhand nehmen. Dabei helfen Phytoöstrogene (z. B. in Sojabohnen, Kichererbsen, Granatäpfeln enthalten) oder Bienenprodukte wie z. B. Honig. Manche Kohlgemüsesorten hingegen wirken Wassereinlagerungen entgegen, welche oft mit einer Östrogendominanz einher gehen.

Gegenspieler der Östrogene sind Androgene, also männliche Hormone. Sind sie überproportional vertreten, kann dies z. B. zu Fettpolstern im Bauchbereich führen („Apfeltyp“).

Hormone aktiv steuern
Frauen können zwar ihre Östrogen-Androgen-Balance selbst nicht unmittelbar beeinflussen, aber auf andere Hormone Einfluss nehmen. Wer z. B. acht Stunden vor Mitternacht keine Nahrung mehr zu sich nimmt, sorgt für einen niedrigen Blutzuckerspiegel – und unter diesen Bedingungen werden im Schlaf vermehrt Wachstumshormone freigesetzt. Sie fördern den Muskelauf- und den Fettabbau. Kohlenhydratreiche Nahrung am Abend hingegen lässt den Blutzucker- und Insulinspiegel ansteigen, wodurch Glukose und freie Fettsäuren in die Fettdepots wandern und die Produktion des Wachstumshormons unterdrückt wird. Experten empfehlen vor diesem Hintergrund, nur drei Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen, die Zwischenmahlzeiten wegzulassen und an zwei bis drei Tagen pro Woche ab 16 Uhr zu fasten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel (insbesondere die Aminosäuren L-Arginin und L-Glutamin) die Produktion des Wachstumshormons noch weiter anzukurbeln.

Hilfe aus der Medizin
Ein hormonelles Ungleichgewicht, jedes Zuviel und Zuwenig an Botenstoffen kann dem Abnehmerfolg erheblich im Wege stehen. Hier zeigen wir vom IPE Institut für Prävention und Ernährung gezielte Lösungsansätze auf. Im ersten Schritt werden die hormonelle Situation und die Stoffwechselaktivitäten genau beleuchtet. Auf dieser Grundlage ist es bei Bedarf dann möglich, gute hormonelle Voraussetzungen für eine Reduktionsdiät zu schaffen. Mit der richtigen Ernährung, einer angemessenen Kalorienbilanz und regelmäßiger Bewegung werden sich dann auch die Erfolge einstellen: Sie reduzieren dauerhaft Ihr Gewicht und erhöhen zugleich Ihre Lebensqualität!

Stress und Alkohol schaden der Figur
Alkohol ist nicht nur eine Kalorienbombe, sondern regt auch die Aktivität des Enzyms Aromatase an. Dieses fördert die Umwandlung von männlichen in weibliche Hormone, welche wieder für eine Zunahme des Fettgewebes sorgen. Auch ein stressiger Alltag kann auf die Figur schlagen. Verantwortlich dafür ist die bei Stress gesteigerte Ausschüttung von Cortisol. Dieses Hormon führt oft zu Heißhungerattacken und begünstigt falsches oder übermäßiges Essen. Bei jungen Frauen wird das Cortisol meist noch vom Gelbkörperhormon Progesteron in Schach gehalten, ab Beginn der Wechseljahre wird Progesteron aber nicht mehr ausreichend produziert. So hat man immer mehr mit dem Gewicht zu kämpfen. 

Wissenschaft und Forschung liefern laufend neue Erkenntnisse zu den hoch komplizierten Wechselwirkungen im Körper. Das erlaubt ein noch umfassenderes Verständnis, wie und warum Krankheiten entstehen 

 

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