Ihr Weg zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme

Abnehmen bei Hashimoto: So können Sie es schaffen!

Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine autoimmun verursachte Schilddrüsenentzündung. Viele Hashimoto-Kranke leiden unter Übergewicht, begünstigt durch die Schilddrüsenunterfunktion. Leider ändert die hormonelle Therapie daran oft wenig. Obwohl die Schilddrüsenwerte wieder im Normbereich liegen, bleiben die Pfunde und die Neigung, weiter zuzunehmen.

Fakt ist: Hashimoto-Patienten entwickeln schneller Übergewicht als schilddrüsengesunde Menschen, und es fällt ihnen schwerer, die überflüssigen Kilos wieder abzubauen. Doch es gibt ganzheitliche Strategien, die Ihnen bei der Gewichtsabnahme helfen können

Abnehmen beginnt im Kopf
Wer sich zu dick fühlt, leidet unter seinen Pfunden. Das ist nur verständlich. Bei Hashimoto-Patienten ist das Übergewicht jedoch krankheitsbedingt, es liegt also nicht an Ihnen oder zu viel Lust auf Schokolade. Wenn Sie abnehmen möchten, freunden Sie sich am besten mit dem Gedanken an, dass es etwas dauern kann, bis Sie Ihre Ernährung umgestellt haben und der Stoffwechsel wieder richtig funktioniert. Gerade in Verbindung mit Sport und Muskelaufbau werden die Kilos dann langsam, aber stetig purzeln.

Abnehm-Blockaden aufdecken
Wenn sich trotz optimaler hormoneller Einstellung Ihre Gewichtsprobleme nicht bessern, kann dies an einer Störung des Zuckerstoffwechsels liegen. Die so genannte Insulinresistenz fördert z. B. Heißhunger und die Einlagerung von Fett im Körper. Diagnostiziert werden kann sie über Blutzucker-Analysen, einen Zuckerbelastungstest und eine Insulinspiegelbestimmung. Eine frühzeitige Behandlung ist auf jeden Fall sinnvoll, damit sich nicht zu viel schädliches Bauchfett bildet und weitere gesundheitliche Risiken entstehen.

Der gesunde Speiseplan
Grundsätzlich gibt es keine spezielle Hashimoto-Diät, allerdings einige Ernährungsempfehlungen:

  • Eine ballaststoffreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse ist ideal.
  • Zucker und Nahrungsmittel, die schnell und viel Insulin freisetzen (z. B. Weißbrot, Kuchen, geschälter Reis) sollten reduziert werden. Das gilt auch für tierische Fette (Ausnahme: Fische)
  • Ein höherer Eiweißanteil in der Ernährung macht satt und gibt Energie.
  • Eventuelle Nährstoffdefizite sollten ausgeglichen werden.
  • Selen, Antioxidantien und L-Carnitin kann man bei Bedarf zuführen.
  • Günstig wirken ungesättigte Fettsäuren (in Olivenöl und Rapsöl) und entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren, die in Fischölen vorkommen.

Grundsätzlich raten Ernährungsexperten, den glykämischen Index (GI) von Lebensmitteln zu beachten. Der GI gibt an, wie kohlehydrathaltige Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel wirken. Lebensmittel mit einem hohen GI sind ungünstig, weil sie zu einem starken Insulinbedarf führen. Mit einem langfristig erhöhen Zuckerspiegel wiederum steigen die Anfälligkeit für Infektionen und das Risiko einer späteren Zuckerkrankheit.

Ein Beispiel: Weißer Reis verfügt über einen GI von 125, Naturreis hingegen über einen GI von 50. Somit stellt die Vollwertvariante die deutliche gesündere Alternative dar. Sie sehen: Es lohnt sich, sich näher mit dem Thema GI zu beschäftigen. 

Wissenschaft und Forschung liefern laufend neue Erkenntnisse zu den hoch komplizierten Wechselwirkungen im Körper. Das erlaubt ein noch umfassenderes Verständnis, wie und warum Krankheiten entstehen 

 

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