Frauengesundheit – ein ganzheitliches Thema

Ursachen erkennen und Beschwerden behandeln

Etwa 50 bis 90 % aller Mädchen und Frauen leiden unter Regelschmerzen, die im Laufe des Lebens oft von übermäßig starken Monatsblutungen abgelöst werden. 3 von 4 Frauen klagen außerdem über PMS (prämenstruelles Syndrom). Und nicht selten beeinträchtigen Unwohlsein, Schmerzen und psychische Störfaktoren die Lebensqualität an 10 oder mehr Tagen im Monat. Die Ursachen dafür liegen erstaunlicherweise oft nicht in der Gebärmutter oder Eierstöcken, sondern z. B. im Darm oder Stoffwechsel. Hier kann unser ganzheitlicher Ansatz helfen, die Beschwerden zu lindern und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Mögliche Systemerkrankungen frühzeitig erkennen
Hormonelle Störungen, entzündliche Prozesse und Beeinträchtigungen des Zellstoffwechsels – typische Frauenleiden sind oft auf komplexe Zusammenhänge zurückzuführen. Und häufig sind PMS, Regelschmerzen oder Wechseljahresbeschwerden nur eine Form, in der sich die Störung bemerkbar macht. Das heißt: Weitere gesundheitliche Folgen sind gerade bei Systemerkrankungen nicht auszuschließen. Deshalb empfiehlt sich im Rahmen der modernen Prävention und Gesundheitsvorsorge eine umfassende Analyse und gezielte Behandlung.

Histamin – ein häufiger Störfaktor
Histamin ist eine Substanz, die mit der Nahrung aufgenommen und vom Körper gebildet wird, wenn wir mit Allergie-auslösenden Stoffen in Berührung kommen. Doch auch eine ungünstige Bakterienbesiedelung im Darm kann den Histaminspiegel in die Höhe treiben. Das Problem: Histamin führt zu Krämpfen in der Eingeweidemuskulatur, begünstigt also Schmerzen bei der Regelblutung. Zudem erweitert es die Blutgefäße, was Kreislaufschwäche, Migräne, Müdigkeit und eine starke Regelblutung zur Folge haben kann. Darüber hinaus lässt Histamin den Östrogen-Spiegel ansteigen. Mögliche Folgen sind Brustschmerzen, eine erhöhte Neigung zu Myomen und übermäßiger Gebärmutterschleimhaut.

Bei zu viel Histamin wird der Körper selbst aktiv und versucht regelnd einzugreifen. Dazu produziert er Stresshormone, die wiederum zu Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Depressivität führen können. Ein kompliziertes Zusammenspiel also, das sich massiv bemerkbar machen kann. Tatsächlich weisen sehr viele Frauen mit zyklusabhängigen Beschwerden einen erhöhten Histaminspiegel auf. Je nach individueller Situation beziehen wir daher die Messung der Histaminwerte im Blut und Stuhl daher in unsere Diagnostik mit ein. Im Anschluss daran kann z. B. schon eine Ernährungsumstellung zu spürbaren Verbesserungen führen. Lesen Sie hier weitere wichtige Infos zu Histamin.

Wenn es an Magnesium mangelt
Dieses Mineral kennen viele in Verbindung mit Sport und Muskelkrämpfen. Doch Magnesium ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. So hilft es, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßverkalkungen und Schlaganfall zu verhindern. Auch Diabetes, Migräne, Gelenkbeschwerden, Tinnitus, Depression und Demenz können mit Magnesium positiv beeinflusst werden. Speziell bei jungen Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden leiden, und bei Frauen mit Wechseljahresbeschwerden lassen sich fast immer niedrige Magnesiumspiegel feststellen. Dieser wird z. B. durch häufigen Verzehr von Fast Food und Cola-Getränken und die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht. Zudem können Hormonverschiebungen zu einem erhöhten Bedarf führen.

Wir vom IPE Institut für Prävention haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Magnesiumversorgung gezielt zu verbessern. Das gilt sowohl bei PMS, Regelschmerzen und Wechseljahresbeschwerden als auch bei Kinderwunsch und Schwangerschaft. Als Spezialisten kombinieren wir Magnesium dabei mit bestimmten Vitaminen, die vom Körper ebenfalls gefordert werden. Eine solche effektive Wirkung ist durch freiverkäufliche Pulver oder Brausetabletten nicht zu erreichen.

PMS – das Tief vor den Tagen
Die Hormonveränderungen im weiblichen Zyklusen im weiblichen Zyklus können sich auf verschiedenste Art und Weise bemerkbar machen:

  • Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
  • Hautveränderungen
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfungssymptome
  • Übelkeit, Durchfall und Kreislaufbeschwerden
  • Krämpfe im Unterbauch
  • Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne
  • Heißhunger, Appetitlosigkeit, Völlegefühl
  • Schmerzhafte Spannungen, Schwellungen oder extreme Empfindlichkeit der Brüste
  • erhöhte Sensibilität auf Reize auf (z. B. Licht, Lärm) und Stress
  • Schmerzen im Bereich der Geschlechtsorgane und im kleinen Becken beim Geschlechtsverkehr
  • Schleimhautreizungen (ähnlich Erkältungssymptomen)

Auch die Psyche leidet oft. Betroffene berichten z. B. über

  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Hyperaktivität, Ruhelosigkeit
  • Depressionen oder manische Phasen
  • Angstzustände
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Gefühl der Überforderung

Wir sind gerne für Sie da
Wenn Sie unter „typischen“ Frauenbeschwerden oder ungeklärten Gesundheitsproblemen leiden, sind wir gerne für Sie da. So informieren wir Sie über unseren ganzheitlichen Ansatz und besprechen gemeinsam, welche Schritte oder Maßnahmen in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll sind. Unser Ziel ist dabei, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Interessiert an einer persönlichen und individuellen Betreuung? Dann melden Sie sich bitte an:

Rezeption
Tel.: 02291 - 809540
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